Diagnose & Einordnung
Die Diagnose Autismus ist ein einschneidendes Ereignis im Leben der Eltern und für viele erst einmal ein Schock.
Einige Eltern empfinden Erleichterung, wenn sie endlich eine Erklärung für das Verhalten ihres Kindes haben, während andere vielleicht mit Angst oder Trauer über die Diagnose zu kämpfen haben.
Wenn die neuen Umstände verarbeitet und akzeptiert sind, häufen sich oft neue Fragen und Sorgen: über die Zukunft, Betreuung, Therapiemöglichkeiten, Bildung und soziale Integration. Zusätzlich werden manche Eltern auch mit Vorurteilen, Unverständnis oder sogar Diskriminierung in der Gesellschaft konfrontiert.
Die Begleitung eines Kindes im Autismus-Spektrum kann aus diesen und anderen Gründen psychisch und emotional belastend sein.
Aus eigener Erfahrung
Diese Erfahrung habe ich selbst als Mutter gemacht. Daher kann ich andere Eltern und ihre Sorgen sehr gut verstehen – und Sie als Eltern können von meinem Erfahrungsschatz profitieren.
Ein breites Spektrum – maßgeschneiderte Unterstützung
Autismus ist ein breites Spektrum, das viele verschiedene Merkmale und Bedürfnisse umfasst und dadurch eine maßgeschneiderte Unterstützung erfordert.
Meine Aufgabe ist es, Menschen im Autismus-Spektrum und ihren Familien Beratung, Unterstützung und Ressourcen zur Verfügung zu stellen, um sie bei der Bewältigung der mit Autismus verbundenen Herausforderungen zu unterstützen und so die Lebensqualität aller Beteiligten zu verbessern.
Erste Schritte nach der Diagnose
Es gibt keinen festen Fahrplan – und niemand muss alles auf einmal schaffen. Die folgenden Punkte können eine erste Orientierung geben. Nehmen Sie sich die Zeit, die Sie brauchen.
Ankommen & durchatmen
Eine Diagnose darf erst einmal wirken. Gefühle wie Erleichterung, Sorge oder Trauer haben alle ihren Platz – es gibt kein „richtiges“ Empfinden.
In Ruhe informieren
Verlässliche Informationen helfen, den ersten Nebel zu lichten. Der Bundesverband Autismus Deutschland e. V. und regionale Beratungsstellen sind gute erste Adressen. Fundierte Einordnung bietet auch meine Wissensdatenbank mit über 250 wissenschaftlichen Studien (2015–2025), jede doppelt geprüft.
Anlaufstellen finden
Autismus-Therapie-Zentren (ATZ), Frühförderstellen und Sozialpädiatrische Zentren (SPZ) können weiterhelfen und zeigen mögliche nächste Schritte auf.
Unterstützung einordnen
Zur Information: In bestimmten Fällen kommt in Deutschland eine Unterstützung im Rahmen der Eingliederungshilfe (§ 35a SGB VIII) über das zuständige Jugendamt in Betracht. Ob das für Ihre Situation zutrifft, klärt das Jugendamt im Einzelfall.
Alltag entlasten
Tragfähige Strukturen, Routinen und kleine Anpassungen im Alltag nehmen Druck heraus – für das Kind und für die ganze Familie.
Sich Begleitung holen
Sie müssen diesen Weg nicht allein gehen. Ein Gespräch mit jemandem, der zuhört und die Situation kennt, kann entlasten und Orientierung geben.
Alles Schritt für Schritt: der Mika Wegweiser
Der kostenlose Mika Wegweiser führt Sie vom ersten Verdacht bis zum bewilligten Antrag – mit Checklisten und Adressen. Direkt im Browser nutzbar und am Homescreen installierbar.
Was Sie jetzt tun können
Wenn Sie sich einen nächsten Schritt wünschen, begleite ich Sie gern:
- Autismusberatung: gemeinsam Orientierung finden, den Alltag entlasten und tragfähige Strategien entwickeln – aus Fachwissen und gelebter Erfahrung.
- Tellington TTouch for you®: eine sanfte, ergänzende Methode zu Entspannung und Wohlbefinden, die Ruhe und Vertrauen unterstützen kann.
Hinweis: Tellington TTouch for you® ist eine ergänzende Methode zur Entspannung und zum Wohlbefinden und ersetzt keine ärztliche oder therapeutische Behandlung. Die Beratung stellt keine medizinische Diagnose oder Heilbehandlung dar.
Häufige Fragen nach der Diagnose
Was bedeutet die Diagnose?
Die Diagnose beschreibt eine andere Art der Wahrnehmung und Informationsverarbeitung – kein Defizit und keine Schuld. Autismus ist ein breites Spektrum: Jeder Mensch bringt eigene Stärken und eigene Bedürfnisse mit. Die Diagnose ist damit vor allem eine Erklärung, die den Blick auf das Kind und passende Unterstützung erleichtern kann. Mein Leitgedanke: Verhalten ist Kommunikation.
Wie geht es weiter?
Es gibt keinen festen Fahrplan. Oft hilft es, sich Zeit zu nehmen, in Ruhe Informationen zu sammeln, den Alltag zu entlasten und tragfähige Strukturen zu entwickeln. Anlaufstellen wie Autismus-Therapie-Zentren, Frühförderstellen oder Sozialpädiatrische Zentren können weiterhelfen. Zur Einordnung: In bestimmten Fällen kommt eine Unterstützung im Rahmen der Eingliederungshilfe (§ 35a SGB VIII) über das zuständige Jugendamt in Betracht – ob das zutrifft, klärt das Jugendamt im Einzelfall.
Wer hilft weiter?
Erste Anlaufstellen sind der Bundesverband Autismus Deutschland e. V., regionale Autismus-Therapie-Zentren (ATZ), Frühförderstellen und Sozialpädiatrische Zentren (SPZ) sowie das zuständige Jugendamt. Ergänzend begleite ich Sie mit Autismusberatung und – als ergänzende Methode zum Wohlbefinden – mit Tellington TTouch for you®. Ein erstes Gespräch ist kostenlos und unverbindlich.
Sie stehen am Anfang dieses Weges?
Wenn Sie Fragen haben, Rat suchen oder einfach jemanden brauchen, der wirklich versteht, was Sie gerade erleben: Ich bin gerne für Sie da. Ein erstes Gespräch ist kostenlos und unverbindlich.
